5 Wege um die Darmgesundheit zu stärken

Die meisten von uns assoziieren Bakterien wahrscheinlich mit gefährlichen Krankheiten. Uns wird von klein auf beigebracht wie wichtig es ist, sich oft die Hände zu waschen (ganz besonders nach dem Spielen im Freien), um Schmutz, Staub und Bakterien loszuwerden. Es ist zwar richtig, dass es bestimmte Bakterien gibt, die schlecht für uns sein können, es gibt aber auch viele Bakterien, die unglaublich wichtig für unsere Darmgesundheit sind.

Alle Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Protozoen und Pilze) und ihr genetisches Material, die sich im Magen-Darm-Trakt befinden, werden als „Darmmikrobiom“ bezeichnet. Und wusstest Du, dass es im menschlichen Körper tatsächlich etwa 40 Millionen Bakterien gibt? 40 Millionen, das ist eine ganze Menge. Der Zusammenhang zwischen dem Darmmikrobiom und der menschlichen Gesundheit wird zunehmend thematisiert, und es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass eine gesunde Darmflora maßgeblich für unsere allgemeine Gesundheit verantwortlich ist.

Viele Faktoren, einschließlich der Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, können die Art der Bakterien in unserem Verdauungstrakt beeinflussen.

Schauen wir uns also fünf verschiedene Möglichkeiten an, unsere Darmgesundheit zu stärken!

1. Präbiotika

„Präbiotika sind keine Bakterien, sondern die Arten von Lebensmitteln, die gute Bakterien gerne essen.“

Obst und Gemüse sind die besten Nährstoffquellen für ein gesundes Mikrobiom. Unser Körper kann Ballaststoffe nicht wirklich verdauen, aber bestimmte Bakterien in unserem Darm können Ballaststoffe verdauen, was dann auch gleichzeitig ihr Wachstum stimuliert.

Einige ballaststoffreiche Lebensmittel, die gut für die Darmbakterien sind, sind:

  • Bohnen, Hülsenfrüchte und grüne Erbsen
  • Brokkoli
  • Linsen und Kichererbsen
  • Bananen
  • Äpfel
  • Süßkartoffeln
  • Spinat
  • Möhren
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2. Probiotika

Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Kimchi und Kombucha sind für ihre darmstärkenden Fähigkeiten bekannt, da sie Probiotika enthalten.

Was sind also Probiotika?

Probiotika sind winzige lebende Bakterien, die schädliche Bakterien – wie zum Beispiel Keime – helfen zu kontrollieren. Sie sind die guten Bakterien, die Du in Deinem System haben möchtest.

Unser happy belly enthält eine Mischung aus probiotischen Stämmen, die Deinen Darm mit guten Bakterien versorgen. Damit kannst Du nicht nur Deine Darmgesundheit stärken und eine bessere Verdauung erreichen, sondern auch Deine Haut verbessern und den Stoffwechsel unterstützen.

3. Bewegung

Bewegung ist für unseren Körper aus mehreren Gründen wichtig, aber neue Studien haben gezeigt, dass Bewegung eine sehr positive Wirkung auf die Darmflora haben kann. Grundsätzlich gilt: Bewegung fördert natürlich auch die Darmbewegung. Dies kann besonders bei Bauchbeschwerden wie Völlegefühl oder Verstopfung. sehr hilfreich sein.

4. Weniger Stress

Hoher Stress (oder vielleicht sogar schon chronischer Stress) wirken sich direkt negativ auf die Darmgesundheit aus.

Stress erhöht nämlich die Darmmotilität und die Flüssigkeitssekretion. Aus diesem Grund hast Du möglicherweise das Gefühl, nach einem stressigen Ereignis schnell auf die Toilette zu müssen.

Stress kann sowohl die Transportation von Stoffen durch den Darm beschleunigen, als auch die Entleerung des Mageninhalts verzögern. Diese Kombination kann zu diversen veränderten Darmgewohnheiten führen und verschiedene Verdauungsstörungen verursachen und verschlimmern, einschließlich entzündlicher Darmerkrankung (IBD) oder dem Reizdarmsyndrom (IBS).

Das Gefühl von Stress führt auch dazu, dass viele von uns zu viel essen oder zu viel Alkohol oder Kaffee trinken, was sich allesamt negativ auf unseren Darm auswirkt.

5. Ein besserer Schlaf

Unsere Schlafgewohnheiten haben auch einen direkten Einfluss auf unsere Darmgesundheit. Unruhiger oder schlechter Schlaf wird mit einer verminderten Mikrobiota-Vielfalt in Verbindung gebracht, und ein Mangel an Darm-Mikrobiota-Vielfalt wird mit Krankheiten wie Parkinson, Depressionen und Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht.

Unser Darm hat Nervengewebe und Neurotransmitter, welche in die Wände eingebettet sind, und die tatsächlich wichtige Hormone für unser Wohlbefinden produzieren und freisetzen, wie zum Beispiel das Hormon Serotonin.

Du kannst Deinen Schlaf durch viele verschiedene kleine Gewohnheiten verändern und verbessern: leg‘ zum Beispiel Dein Handy mindestens 15 Minuten vor dem Schlafengehen weg, und bring Deine Gedanken mit ein paar einfachen Atemübungen oder einer kurzen Meditation zur Ruhe.

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