Das verstehen wir unter Achtsamkeit

Ein achtsames Leben hat viele Seiten und Interpretationen. Vom bodenständigen „Hans guck in die Luft-Effekt”, der Beulen verhindert, weil achtsame Menschen genauer hinschauen, bis zum luftigeren Esoterik-Ansatz. Wir platzieren uns in der Mitte, sind stark verwurzelt und möchten trotzdem hoch hinaus.

Das Wort „achtsam” gehört laut Duden zum gehobenen Sprachgebrauch. Für uns steht es sogaran oberster Stelle unserer Lebenseinstellung. Oder passender: Es blüht auf der Krone unseres Lebensbaums. Die erste Wortbedeutung spricht von „aufmerksam” und „wachsam”. Ein guter Türöffner. Doch dahinter verbirgt sich so viel mehr. Eine grüne Welt, die wir uns schaffen, abseits vom Alltag. Wo wir uns zurücklehnen und entspannen, zur Ruhe kommen, uns besinnen und sammeln, wo wir uns ohne spirituellen Schnickschnack um uns selbst kümmern, neue Energie schöpfen und wachsen.

„Wenn wir einen Baum betrachten, sehen wir kraftvolles Leben. Energie und Ruhe halten sich eindrucksvoll die Waage. Bäume sind in Bewegung, sie wachsen und verändern sich. Aber sie sind auch fest mit der Erde verbunden” – aus unserer Philosophie

Im Zusammenhang mit Achtsamkeit sprechen viele vom Hier und Jetzt. Nur wo ist dieser Ort? Genau unter unseren Füßen? Wir stehen wirklich auf Achtsamkeit, aber das wäre zu einfach. Außerdem ist das buchstäbliche Hier und Jetzt oft sehr chaotisch, machen wir uns nichts vor. Auch die Begriffe „Wahrnehmung” und „Bewusstsein” tauchen immer wieder auf. Wir nähern uns, doch es fehlt die Griffigkeit. Oder könntest du aus dem Stand klar definieren, was bewusstes Wahrnehmen bedeutet? Wir auch nicht. Glücklicherweise spielt das auch keine denn es gilt, einen individuellen Zugang zu finden. Immerhin betrifft es dein Leben!

Funktioniert ein achtsames Leben nur im Schneidersitz Nein, und deine Knie freuen sich auch, wenn du es dahingehend nicht übertreibst. Hier geht es schließlich zunächst unser Verständnis von Achtsamkeit. Und das funktioniert ganz großartig in jeder Sitzposition, im Liegen, hockend, beim Kopfstand und im Baumhaus. Moment, Baumhaus? Wie jetzt? Ja, das liegt neben dem Alltag in der Natur und wir können dir versichern: Dort ist es urgemütlich und wunderschön.

„Und wenn Du genau hinschaust, siehst Du abseits vom Alltag ein Baumhaus. Das sind wir. Besuche uns gern, Du bist jederzeit herzlich eingeladen” – aus unserer Philosophie

Ohne Frage: Es ist äußerst erstrebenswert, mit einer gesunden Klarheit durchs Leben zu gehen. Unserer Meinung nach läuft das aber nicht nur über ein bestimmtes Mindset, wie es heutzutageoft heißt. Sicherlich spielt unsere Einstellung eine wichtige Rolle, doch sie komplettiert das Achtsamkeits-Puzzle nicht.

Eine klare Lebensweise pulsiert vor:

• harmonischem Gleichgewicht

• innerer Gelassenheit

• guten Gewohnheiten

• allgemeinem Wohlgefühl

• persönlicher Zufriedenheit

Und bitte lasst uns Klarheit nicht mit Fokussierung verwechseln. Das klingt schon zu präzise, zu durchdacht, zu anpeilend und verkrampft. Zumindest im hiesigen Kontext. Grundsätzlich spricht nichts gegen einen sinnvollen Fokus. Doch in einem achtsamen Leben können wir uns auch immer ein paar Wellen lang treiben lassen, da wir genau wissen, dass wir nicht vom Weg abkommen. Warum? Weil wir gute Entscheidungen treffen. Achtsamkeit ist das Drumherum, das große Ganze. Und doch können wir es aufs Wesentliche zentrieren. Für uns ist das die Ernährung.

Achtsamkeit ist einer der wertvollsten Nährstoffe

Wer sich achtsam ernährt, isst mit Herz und Verstand. Wenn nur der Körper fit ist, der Geist aber hinterherhinkt, sind wir nicht ausgeglichen. Andersherum ebenso. Für uns ist Achtsamkeit eine Wechselbeziehung aus gesundem Geist und Körper. Und diesen Zustand erreichen wir leider nicht, weil wir uns morgens fest vornehmen, die Dinge, das Hier und Jetzt heute besonders bewusst wahrzunehmen. Wer einen solchen Knopf gefunden hat, darf uns gern Bescheid geben. Wie funktioniert die Wechselbeziehung? Wenn wir mental nicht gut drauf sind, wandern zum Beispiel ungünstige Lebensmittel schneller in den Einkaufskorb. Oder wir entscheiden uns für diebequeme Liefer-Pizza, statt selbst in der Küche aktiv zu sein. Auf der anderen Seite schlägt sicheine ungesunde Ernährung oft auf das allgemeine Wohlgefühl nieder und das hat wiederum Auswirkungen auf unsere Zufriedenheit. Ein negativer Kreislauf, den wir lieber umdrehen.

Also essen wir nur noch Obst und Gemüse, verzichten auf alles andere und das ist dann einachtsames Leben? Zum Glück kann die Antwort nur „nein” lauten. Das Maß aller Dinge ist auch hier das richtige Maß, denn selbstverständlich zaubern uns auch zwei Stücken Schokolade einLächeln ins Gesicht. Doch wie sähe das Ergebnis aus, wenn wir sie jeden Tag verzehren?Irgendwann nehmen wir das Geschmackserlebnis nicht mehr bewusst wahr. So schließt sich der Kreis. Für uns ist der Schlüssel zu einem achtsamen Leben eine überwiegend pflanzliche Ernährung, die uns die Kraft und Energie verleiht, sowohl Herausforderungen lächelnd zu meistern als auch dieschönen Dinge herzlich zu empfangen, weil wir uns gut fühlen, von einem gesunden Selbstbewusstsein profitieren und dementsprechend klar sehen, denken, reagieren und handeln können.

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