Anregungen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Nachhaltigkeit es ist eine globale Herausforderung, die bis zur einzelnen Verantwortung reicht. Wir blicken auf die kleinen Alltagsthemen, die eine große Wirkung erzielen können, und geben dir hier ein paar Anregungen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.

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Beeindruckende Menschen wie Greta Thunberg sorgen dafür, dass sich das Thema Nachhaltigkeit stärker in  unseren Köpfen verankert. Doch wie kann die Theorie zur Praxis aufsteigen? Fakt ist: Schon ein individueller Anteil verbessert die Gesamtsituation. Also legen wir sofort los, denn bei der Nachhaltigkeit ist es nicht fünf, sondern zwei vor zwölf.  

Herausforderung 1: Plastik endgültig wegpacken  

Verpackungen aus Plastik müssen spätestens anno 2021 wirklich nicht sein. Einkaufstüten aus Plastik? Kevin (allein zu Haus) hat uns doch eindrucksvoll gelehrt, dass das zu einer Bruchlandung führt. Strohhalme? Die  wiederverwendbaren Modelle aus Edelstahl sehen viel schöner aus. Plastikflaschen? Ist es Dir auch schon passiert, dass Du die Flasche beim Trinken versehentlich zusammengedrückt hast? Unangenehme Spontandusche.  

Jetzt aber zum Hauptgrund: Plastikmüll gelangt in die Meere und Ozeane, löst sich in einzelne Teile auf, wird  aber nicht vollständig abgebaut. Das ist eine traurige Tatsache, die sich zum Beispiel im Magen etlicher Tiere zeigt. Laut Conversion- und GVM-Studien produzierte jede in Deutschland lebende Person im Jahr 2019 durchschnittlich 76 Kilogramm Plastikmüll und rund die Hälse davon waren Verpackungen.

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Lösung 1: Unverpackte Lebensmittel  

Kohlendioxid entsteht beim Verbrennen kohlenstoffhaltiger Energieträger. Wie viel ein einzelner Mensch zur  CO2-Bilanz beisteuert, hängt vom jeweiligen Lebensstil ab. Somit können wir als Privatperson mit gutem  Beispiel vorangehen. Wer denkt, dass „ich selbst eh nichts ändern kann“, unterliegt tatsächlich einem Irrglauben, denn die potenziellen Hebel liegen direkt vor uns.

Regional ist genial

Sofern es die Wohnsituation zulässt, empfiehlt sich ein Besuch beim Bauern „um die Ecke“, um zum  Beispiel frische Milch zu kaufen. Aber vergiss Deine leeren Flaschen nicht, um sie vor Ort befüllen zu  lassen. Du lebst mitten in der Stadt? Verbinde den Trip doch mit einem erholsamen Wochenendausflug in  die Natur. Grundsätzlich gilt: je regionaler die Produkte, desto kürzer die Transportwege.


Alternativen zu Plastik?

Die ehrliche Antwort: noch fehlen die ultimative Alternativen. Auch die Herstellung von Glas und Dosen verbraucht viel Energie, sodass die Alternativen nicht zwangsläufig bei der Ökobilanz punkten. Hoffnung liegt auf  Kunststoffen, die auf landwirtschaftlich gewonnenen Rohstoffen basieren. Doch hier muss die Forschung mehr leisten, da die Kompostierbarkeit der Stoffe noch nicht so einfach ist wie gewünscht.

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Herausforderung 2: Mehr Nachhaltigkeit im Haushalt 

Einen Beitrag leisten, darum kann es letztlich gehen. Wo beginnen wir? Richtig, in den eigenen vier Wänden. Wir stellen die mutige These auf, dass sich in fast allen Haushalten gute Möglichkeiten finden, um den Alltag mit einfachen Tricks und Tipps nachhaltiger zu gestalten.  

Lösung 2: Stift, Zettel und Du 

Gehen wir zunächst sehr konzeptionell an die Sache heran. Das „Gehen“ darfst Du gern wörtlich verstehen,  denn wir nehmen uns ein Blatt Papier sowie einen Stift und spazieren, am besten mit passender Musik, gemütlich durch die Wohnung. Dabei notieren wir folgende Dinge, wenn wir sie sehen: Schraubgläser, alte Handtücher, abgegriffenes Bettzeug, Müll produzierende Geräte, ungenutzte Kosmetik, umweltunfreundliche Kleidung.  

Wie kann die Theorie zur Praxis aufsteigen, haben wir eingangs gefragt. Beispielsweise so…

Statt leere Gläser mit einem Schraubverschluss wegzuschmeißen, verwenden wir sie für Deko-Spielereien und um  Müsli aufzubewahren. Aus alten Handtüchern, Laken und Bettwäsche werden Putzlappen und Stopücher,  die Papiertaschentücher und Küchenrolle ersetzen. Einige Haushaltsgeräte wie die klassische Kaffeemaschine mit Papierfiltern lassen sich durch Produkte ersetzen, die deutlich weniger Müll erzeugen –  zum Beispiel durch einen auswaschbaren Filter. Vom Shampoo bis zur Hautcreme: Beauty-Artikel sehen  auch ohne Mikroplastik und Palmöl sehr schön aus. Beim Kleiderschrank heißt es: weniger, aber dafür  hochwertiger. Konkreter formuliert: mehr langlebige Fashion oder second hand, und gern Fair Trade.  

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Herausforderung 3: Bewusster essen  

Als eigenständiger Mensch entscheidest Du über Deinen Speiseplan. Trotzdem kommen wir auch hier nicht  um die Fakten herum. Möchten wir auch nicht, denn ein besonderes Augenmerk lohnt sich. Während der  Fleischkonsum weltweit steigt, wird der von der massenhaaen Produktion hinterlassene klimatische und ökologische Fußabdruck immer größer. Ja, in der heimischen Pfanne sieht es nicht allzu weltbewegend aus,  aber global betrachtet haben wir es hier mit dem großen Bruder von Bigfoot zu tun.  

Jede bewusste Entscheidung hilft. Und die muss nicht immer einen Verzicht bedeuten. Um sich der  Ernährung sowohl umwelgreundlicher als auch ethisch vertretbarer zu nähern, hila ein erster Blick über  den eigenen Tellerrand und ein zweiter über die Stadtgrenze hinaus. Dort findest Du etliche Bauern, die sich  für eine artgerechtere Haltung und umweltbewusstere Herstellung einsetzen. Wenn es ab und an Fleisch  sein soll, warum dann nicht direkt vom regionalen Bio-Hof?  

Lösung 3: Unser Artikel zur pflanzlichen Ernährung

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