Mehr Achtsamkeit im Alltag? Unsere liebsten Übungen

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Du möchtest mehr Achtsamkeit im Alltag? Für einen luftig-leichten Einstieg in das Thema präsentieren wir Dir unsere liebsten achtsamen Übungen für zu Hause – eine Trilogie des Wohlbefindens. Du kannst sie übernehmen, abwandeln oder Dich inspirieren lassen.

Wir starten direkt mit den Übungen, doch wenn Du Dich vorher allgemein mit dem Thema Achtsamkeitbeschäftigen möchtest, haben wir einen wunderbaren Umweg für Dich: unseren Artikel „Das verstehen wir unter Achtsamkeit“. Schau gern rein, wenn Du ihn noch nicht kennst und Lust hast. Danach kommst Du zurück zu den Übungen und bist bestens vorbereitet.

Das Schöne an unseren Achtsamkeitsübungen ist ihre Einfachheit. Du kannst sie problemlos in Deinen Alltag integrieren und benötigst keine zusätzlichen Utensilien wie eine Trainingsmatte oder dergleichen. Sie begleiten Dich lächelnd vom Erwachen bis zum Ins-Bett-Gehen.


1. Liegen bleiben und atmen
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Zugegeben, alle Tage sollten damit beginnen, dass wir atmen. Doch wir meinen den bewussten Akt. Ist es nicht komisch, dass dieser lebenswichtige Prozess einen so beiläufigen Charakter hat? Daher versuchen wir, schon morgens etwas Ruhe in den erblühenden Tag zu bringen, statt chaotisch aus dem Bett zu springen und sofort an die Arbeit zu denken.

  • Gib Deinem Körper Zeit, entspannt und stressfrei aufzuwachen.
  • Bleibe liegen, und fixiere einen bestimmten Punkt im Raum und atme gelassen.
  • Spüre die Bewegungen, die Dein Atem in der Bauchregion bewirkt.
  • Atme tief ein und aus und nimm den sanften Rhythmus dabei wahr.

Du wirst spüren, wann Du bereit bist, das Bett zu verlassen und dem frischen Tag mit einem munteren Lächeln zu begegnen. Unser Tipp: Stelle Deinen Wecker so ein, dass Du morgens immer ein wenig Zeitluft hast.


2. Natur erkennen und genießen

Sie sind überall, die Kinder von Mutter Natur. Doch wie oft laufen wir in der Hast des Alltags an Bäumen, Blumen und Wiesen vorbei? Bei natural mojo schätzen wir alles Natürliche – immerhin steckt es schon in unserem Namen. Das bedeutet nicht, dass wir täglich einen Baum umarmen. Manchmal genügen schon ein paar Blicke.

  • Setze Dich jede Woche mindestens einmal auf eine Bank in einem Park.
  • Schalte das Handy aus und schiebe Instagram und Co. für einen Moment beiseite.
  • Richte den Blick auf einen Baum, ein Blumenbeet oder eine sattgrüne Wiese.
  • Konzentriere Dich auf Deine Atmung, wenn andere Gedanken aufkommen.
  • Verinnerliche immer wieder aufs Neue, dass auch Pflanzen leben und atmen.

Vielleicht fühlst Du Dich an einem Platz so wohl, dass die Bank zu Deinem Lieblings-Ruheort avanciert. Die Vorstellung hat viel Schönes, nicht wahr?


3. Innehalten und besinnen
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Statt Netflix oder eines Hörspiels befassen wir uns heute Abend mit uns selbst, bevor wir einschlafen. Ganzwichtig: Wir lassen möglichst nur positive Gedanken zu. Weil die nicht immer von allein kommen, helfen wir nach, indem wir uns bewusst an drei erfreuliche, schöne, glückliche, besänftigende oder lustige Augenblicke der vergangenen Tage erinnern.

  • Um mehr Achtsamkeit im Alltag wahrzunehmen, schalte auch mal die elektronischen Geräte aus, sodass es im Zimmer komplett still ist.
  • Schließe die Augen, atme ruhig und fokussiere Dich auf die rhythmische Atmung.
  • Denke an einen kürzlich erlebten Moment, mit dem Du Positives verbindest.
  • Erinnere Dich an das angenehme Gefühl, das Du dabei empfandest.
  • Lege die Erinnerung symbolisch in Deiner Gedächtnisbibliothek ab.
  • Denke an zwei weitere positive Situationen, die Du vor Kurzem erlebt hast.

Deine Gedächtnisbibliothek ist wie unser Baumhaus. Ein Ort, der vornehmlich Dir gehört. Dort kannst Du Bücher mit all Deinen schönen Erinnerungen füllen.

Lass dich weiter inspirieren

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