Tippets zum Klimaschutz: Was kann ich beitragen?

Vom heimischen Haushalt bis zur „Fridays for Future“-Demo – wir alle können unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Allgemein gilt: Jede reduzierte CO2-Emission hilft. Gemeinsam schauen wir, welche  Möglichkeiten sofort umsetzbar sind.
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Was sind „Tippets“? Das ist eine mojofizierte Wortschöpfung aus „Tipps“ und „Snippets“. Damit meinen wir knackige Ratschläge zu bestimmten Themen, denn manchmal liegt die bekannte Würze in der Kürze.  

Hast du schon an einer Demo von „Fridays for Future“ teilgenommen? Inzwischen ist die soziale Bewegung  zu einer starken globalen Stimme gewachsen, und nicht nur die schwedische IniDatorin Greta Thunberg findet Gehör in politischen Kreisen. Weltweit gehen junge Klimaschutzaktivisten auf die Straße, um sich für  den Planeten einzusetzen.

Der Klimawandel gilt als größte gegenwärtige Herausforderung und schon jetzt zeigen sich die  Auswirkungen in unserem Alltag – zum Beispiel, wenn die Temperaturen innerhalb kürzester Zeit drastisch  wechseln.


Was ist „Fridays for Future“?


Unter dem „Fridays for Future“-Banner versammeln sich Schülerinnern, Schüler und Studierende auf der  ganzen Welt und setzen sich für den Klimaschutz ein. Die DemonstraDonen finden dem Namen  entsprechend freitags während der Schul- oder Unizeit staQ – zum ersten Mal am 15. März 2019.  Angeblich nahmen an der „FFF“-Klimastreik-Premiere rund 1,8 Millionen Menschen teil.

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5 Tippets zum Klimaschutz  

Zu den hauptsächlichen Risikoquellen für das irdische Klima zählt Kohlendioxid (CO2). Um deinen persönlichen Teil zur Eindämmung der globalen Erwärmung unserer Erde beizutragen, kannst du in erster Linie grundlegend energiesparender leben und in zweiter Instanz erneuerbare Energien unterstützen –  sozusagen die Grundregeln.  

Kohlendioxid entsteht beim Verbrennen kohlenstoffhaltiger Energieträger. Wie viel ein einzelner Mensch zur  CO2-Bilanz beisteuert, hängt vom jeweiligen Lebensstil ab. Somit können wir als Privatperson mit gutem Beispiel vorangehen. Wer denkt, dass „ich selbst eh nichts ändern kann“, unterliegt tatsächlich einem Irrglauben, denn die potenziellen Hebel liegen direkt vor uns.

Auf einer Platform von „Brot für die Welt“ kannst Du Deinen ökologischen Fußabdruck online bestimmen.

Beispiele für CO2-Ausstoß

• Heizungswärme  
• Stromverbrauch  
• Kraftfahrzeuge  
• Flugverkehr  
• Fleischkonsum

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1. Wohnung und Heizen  

Bei der Heizungswärme hast Du mehrere Optionen, um den Energieverbrauch einzudämmen. Ein positiver  Nebeneffekt für Deinen Geldbeutel: Je weniger Energie Du verbrauchst, desto niedriger sind die Heizkosten:

• Nicht bis zum Anschlag aufdrehen  
• Nachts runter drehen, aber nicht ausschalten  
• Keine Möbel vor die Heizung stellen
• Türen und Fenster abdichten 
• Regelmäßige Heizungswartung

Falls Du Dich fragst, warum Du die Heizung beim Schlafen nicht komplett abdrehen solltest: Um wieder in Gang zu kommen, benötigt eine ausgeschaltete Heizung am nächsten Tag wesentlich länger.

2. Küche und Kochen  

Kochst Du gern? Wir auch! Und das darf auch so bleiben, denn im Rahmen einer bewussten Ernährung ist das selbständige Kochen Gold wert. Aber auch hier kannst Du effektiv Energie sparen:

• Wenn möglich mit Deckel kochen
• Herdplatte rechtzeitig abschalten  
• Beim Wasserkochen auf exakte Menge achten  
• Auch Schnellkochtöpfe verwenden
• Mikrowelle gar nicht oder selten nutzen
• Die Faustregel lautet: Kochzeit so gut es geht verringern

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3. Badezimmer und Waschen  

Neben dem Fakt, dass ein Einsatz für den Klimaschutz in jedem Fall löblich ist, steht ebenso fest: Du musst  die Mojo-Tippets nicht auf Biegen und Brechen in allen denkbaren SituaDonen umsetzen. Wenn Du für  Deine persönliche Me-Time heute Abend ein Schaumbad benötigst, dann gönnst Du Dir auch genau das –  zum Beispiel einmal im Monat. Davon abgesehen stehen Dir im Bad unterschiedliche energiesparende Maßnahmen zur Verfügung:  

• Wasserhahn bei Nichtbenutzung abdrehen
• Weniger baden, mehr duschen
• Kein überlanges Duschen
• Kapazität der Waschmaschine nutzen
• Niedrige Temperatur und Schnellwaschgang

Dabei erwischen wir uns doch alle gelegentlich: Wir halten die Zahnbürste unter laufendes Wasser, beginnen mit dem Putzen, aber stellen den Wasserhahn nicht ab. Ab heute schon, versprochen!

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4. Ernährung und Einkaufen  

Hast Du auch schon gehört, dass der Verzehr von Soja den Regenwald zerstört? Fakisch stimmt das, denn die Abholzung dient dem Anlegen von Soja-Plantagen. Die Krux ist aber: Nicht wir Menschen essen davon den Großteil, sondern Schlachttiere, die wiederum Methan ausstoßen und so die CO2-Bilanz verschlechtern.  Wer bewusst isst und einkaup, spart Energie:  

• Weniger Fleisch essen
• Mehr regionale Lebensmittel kaufen
• Produkte aus biologischem Anbau bevorzugen
• Mehrweg- statt Einwegflaschen
• Verpackungsmüll vermeiden 

Wenn du weniger Plastikmüll fabrizierst, schützt Du auch Wassertiere und Vögel, denn eine erhebliche Menge davon landet in Meeren sowie Ozeanen und schließlich in den Mägen verschiedener Lebewesen.

5. Verkehr und Reisen  

Urlaub ist wunderbar. Er entspannt uns, baut Stress ab und liefert neue Eindrücke. Für bestimmte Ziele müssen wir natürlich in ein Flugzeug steigen, doch prinzipiell bieten auch Deutschland und andere  europäische Länder unzählige schöne Orte:  

• Weniger Flugreisen buchen
• Im Alltag mehr Fahrrad fahren
• Auf Fahrgemeinschaften setzen
• Benzinsparend fahren
• Öffentliche Verkehrsmittel nutzen  

Wenn all diese Themen auch bei Dir Herz und Verstand berühren, sind unsere Anregungen zu mehr  Nachhaltigkeit im Alltag vermutlich ebenso interessant.  

Lass dich weiter inspirieren

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