Unterschiede zwischen Smoothies und Smoothie-Bowls

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Wir kennen Sie alle: die wunderschönen Fotos von Smoothie-Bowls in den sozialen Medien. Vor allem Instagram ist eine beachtliche virtuelle Galerie für smoothe Bowl-Kreationen, die aussehen, als hätte ein Einhorn ein abstraktes Bild über seine schönsten Träume gemalt. Oder als wäre der pittoreske Teil eines azurblauen Meeres in eine Schale gefüllt worden, umspielt von verflüssigten Sonnenstrahlen. Smoothie-Bowls holen den Sommer in Deine Küche, fangen Wintermagie ein, verzaubern mit prächtigen Herbstfarben und lassen Frühlingsgefühle erblühen.

Wir sind nicht der Meinung, dass Bowls besser als reguläre Smoothies sind. Wir verstehen sie auch nicht als eine Art Trend-Smoothie. Es handelt sich bei beiden um optisch ansprechende Vitamingeschenke – wobei Bowls noch aufwendiger verpackt werden. Smoothies dienen als Basis von Smoothie-Bowls. Die eine kann nicht ohne den anderen. Und wir können und möchten nicht mehr ohne die zwei!

Vom Smoothie zur Bowl

Eine Smoothie-Bowl ist wie ein Smoothie mit noch mehr Power. Das beweist auch eine simple Formel. Betrachten wir das Wort „Bowl”: Wir müssen nicht viel am Buchstaben B verändern, um ein P zu erhalten; aus dem hinteren l machen wir ein e, weil das total einleuchtend ist; die Addition von einem r ist logisch, weil sich das englische Wort „smooth” mit „reibungslos” übersetzen lässt. Bowl = Power. Schön, wenn Wissenschaft so einfach ist, oder?

Viele bezeichnen die Bowl als „Smoothie zum Löffeln”. Das können wir unterschreiben. Allerdings sollte ergänzt werden, dass Smoothie-Bowls auch eine Erweiterung darstellen. Während die trinkbare Variante ursprünglich ein Mix aus Obst und Gemüse ist, werden Smoothie-Bowls durch weitere Zutaten innerlich aufgepeppt und äußerlich dekoriert – wie ein Smoothie, der zum Abschlussball geht. Klar, dass die vielen Vorteile von Smoothies auch bei Bowls erhalten bleiben: Sie sind gesund, köstlich, facettenreich, farbenfroh, planbar, bildhübsch und ein kulinarischer Spiegel Deiner persönlichen Vorlieben.

Drei große Unterschiede

Bei all den Gemeinsamkeiten unterscheiden sich Smoothies und Smoothie-Bowls primär in der Art des Verzehrs, der Konsistenz und der Gestaltung.

Eine Bowl, der Name nimmt es vorweg, wird in einer Schüssel oder Schale angerichtet und mit einem Löffel gegessen – das verleiht ihr den Charakter einer echten Mahlzeit. Stichwort Achtsamkeit. Ein smoother Drink ist schnell konsumiert, weil er eher getrunken wird. Für eine Smoothie-Bowl nehmen wir uns mehr Zeit, setzen uns entspannt an einen Tisch, auf die Couch oder Fensterbank. Im Idealfall essen wir achtsamer, weil wir mehr kauen, der Speichelfluss im Mund angeregt wird und sich so ein stärkeres Sättigungsgefühl einstellt. Schließlich geht es nicht nur um die Aufnahme von Nahrung. Sowohl unser Körper als auch unser Geist freuen sich, wenn wir den Alltag hin und wieder entschleunigen. Bei uns isst nicht nur das Auge mit, sondern auch das Wohlgefühl.

Die Basis einer Smoothie-Bowl besteht praktisch aus einem Smoothie – in der klassischen Variante aus Obst, Gemüse oder einer Mischung aus beidem; gerne auch gefroren. Weil niemand Lust auf eine Smoothie-Suppe hat, wird für die Bowl-Grundlage aber weniger Flüssigkeit verwendet. Bewährt haben sich vor allem Bananen (der Klassiker), Medjool-Datteln (die süßen Leckerbissen liefern viel Kalium, Ballaststoffe und Mineralien) und sogar Zucchinis (ja, wirklich).

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Es gibt einen guten Grund, warum Smoothie-Bowls noch köstlicher, individueller und ansehnlicher sind: Toppings. Die Topping-Welt ist riesig und wir laden Euch herzlich ein, sie selbst zu erkunden. Empfehlenswert sind in jedem Fall gesunde Fette in Form von beispielsweise Avocados, Nüssen, Kernen und Nussbutter. Auch unsere geliebten Superfoods wie Acai-Beeren, Spirulina und Chiasamen sind wunderbare Extras. Kokossplitter, frische Kräuter, Macapulver … wir könnten ewig so weitermachen. 

Darum lieben wir Smoothie-Bowls

Vieles wurde schon gesagt, doch der gesundheitliche Aspekt prescht natürlich voran. Völlig zu Recht. Smoothie-Bowls sind perfekt für Menschen, die immer wieder feststellen, dass sie nicht die empfohlene Menge Obst und Gemüse zu sich genommen haben. Laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollen wir fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag essen, wobei die eigene Hand als ungefähres Maß für eine Portion gilt. Die von der DGE gestartete Gesundheitskampagne „5 am Tag” geht weiter ins Detail und rät zu drei Portionen Gemüse (rund 400 Gramm) und zwei Portionen Obst (rund 250 Gramm) täglich. Klingt überfordernd? Tief durchatmen, denn die Lösung befindet sich just in diesem Augenblick genau vor Deinen Augen, zumindest theoretisch: Smoothie-Bowls.

Smoothies und Smoothie-Bowls sind kein 1:1-Ersatz für die gerade formulierte Ration, aber sie sind ein großartiger Weg, um dem Ziel deutlich näher zu kommen. Bowls umso mehr, wenn wir uns an die drei vorherrschenden Unterschiede erinnern: bewussterer Verzehr, ausgeprägteres Kauen, noch mehr Vielfalt. Doch auch hier heißt es Obacht: Zwar ist Obst ein Top-Lieferant von Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien, es enthält aber auch Fruktose. Selbstverständlich ist Fruchtzucker kein Tabu, der Blick auf die Menge schadet aber keinesfalls. Eine gute Möglichkeit, den Einfluss von Fruchtzucker zu reduzieren, ist die Kombination mit Eiweiß und hochwertigen Fetten, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind und zum Beispiel die Aufnahme von Zucker in unseren Blutkreislauf verlangsamen können.

Eiweiß ist ein hervorragender Energielieferant. Anders ausgedrückt: Morgens startest Du dynamisch in den Tag und später umkurvst Du elegant das Nachmittagstief. Davon abgesehen schmecken Smoothie-Bowls zu jeder Tages- und Nachtzeit. Doch zurück zum Eiweiß. Du präferierst rein pflanzliche Erzeugnisse? Löblich und gar kein Problem, denn Smoothie-Bowls eignen sich super für eine vegane Ernährung: Statt Kuhmilch, Joghurt und dergleichen verwendest Du beispielsweise Hafer- oder Mandelmilch; auch Kokosnussfleisch und unsere (veganen) Superfoodpulver bieten sich an.

Smoothie-Bowl-Rezept – zwei unserer Lieblinge

Halte das Smartphone bereit, aktiviere schon mal die Kamera und lege einen Löffel zurecht. Wir spendieren Dir gleich zwei unserer liebsten Smoothie-Bowl-Rezepte. Die Zubereitung ist so leicht wie das Posten eines Instagram-Bildes: Du pürierst die Zutaten in einem Mixer, rührst ein paar Toppings unter die Basis und garnierst alles mit den restlichen.

Himbeer-Kokos-Bowl (nicht vegan)

Zutaten:

  • 1 geschälte, in Scheiben geschnittene und gefrorene reife Banane
  • 60 g gefrorene Himbeeren
  • 175 ml ungesüßte Mandelmilch
  • 2 Esslöffel griechischer Joghurt
  • 1 Esslöffel Haferflocken

Toppings: Chiasamen, Himbeeren, Kokosflocken und Müsli

Erdnussbutter-Dattel-Bowl (vegan)

Zutaten:

  • 1 geschälte, in Scheiben geschnittene und gefrorene reife Banane
  • ½ Zucchini
  • 1 Dattel
  • 1 Esslöffel natürliche Erdnussbutter
  • 175 ml ungesüßte Hafermilch
  • ¼ Teelöffel Zimt

Toppings: Bananenscheiben, Sonnenblumenkerne und Kakao-Nibs

Smoothies vs. Smoothie-Bowls = nur Gewinner

Das alles ist natürlich kein Wettkampf zwischen Smoothies und Smoothie-Bowls. Wenn Du eine Präferenz hast, super. Doch manchmal fehlt – trotz guter Vorbereitung – einfach die Zeit für eine Bowl. Ein anderes Mal verspüren wir den Drang, uns kreativ auszuleben. Das ist fantastisch! Genau das ist für uns der Inbegriff von Achtsamkeit. Wir möchten Wunderbares in unser Leben integrieren, aber keinem fest getackerten Plan folgen. Solange wir in einem guten Kontakt mit unserem Körper und Geist sind, können wir auf unsere Stimmung sowie Bedürfnisse hören und frei entscheiden.

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